Das Berliner Psychotraumakolloquium 2026 steht unter dem Leitmotiv „#MentalStark in der Zeitenwende – gemeinsam lernen, vernetzt handeln“. Vor dem Hintergrund veränderter sicherheitspolitischer Rahmenbedingungen widmet sich der Kongress den aktuellen Herausforderungen der psychotraumatologischen Versorgung im Kontext der Landes- und Bündnisverteidigung. Das Ziel ist es, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – sowohl die Betroffenen als auch die psychosozial Tätigen.
Die konsequente Verzahnung von zivilen und militärischen Versorgungsstrukturen bildet den Kern der Veranstaltung. Das Kolloquium fördert den interprofessionellen Austausch und beleuchtet die entscheidenden Schnittstellen zwischen Bundeswehr, zivilem Gesundheitswesen und internationalen Partnern.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteure der psychosozialen und medizinischen Versorgung. Dazu zählen Fachkräfte aus der Truppenpsychologie, dem Sanitätsdienst, dem Sozialdienst, der Militärseelsorge sowie Expertinnen und Experten aus zivilen Kliniken und der Wissenschaft. Für die Teilnahme an den Workshops und Panels am Donnerstagnachmittag sind CME-Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer Berlin beantragt.